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Allgemeine
Geschäftsbedingungen und Verbraucherinformationen
von X2-Hosting.de
§ 1 Grundlegende Bestimmungen
(Stand 22.04.10)
(1)
Die nachstehenden Geschäftsbedingungen gelten für
alle Verträge zwischen X2
Network Ltd., Heidestr. 49,D-01454 Radeberg, Deutschland-
nachfolgend Anbieter genannt - und dem Kunden - nachfolgend Kunde genannt
-, welche über die Internetplattform des Anbieters geschlossen werden.
Soweit nicht anders vereinbart, wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen
des Kunden widersprochen. Verbraucher
im Sinne der nachstehenden Regelungen ist jede natürliche Person, die
ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen
noch selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.
(2)
Vertragssprache ist
deutsch. Der Vertragstext wird
bei Anbieter gespeichert. Die Speicherung ist jedoch nur befristet,
der Kunde hat deshalb selbst für einen Ausdruck oder eine gesonderte
Speicherung zu sorgen.
§ 2 Vertragsgegenstand Der Anbieter stellt
dem Kunden Internet-Dienstleistungen,
insbesondere Webhosting, Gameserver, Voiceserver und Rootserver und
Housing zur Verfügung. Der
Leistungsumfang ergibt sich aus dem vom Kunden gebuchten Leistungspaket
und der hierzu auf der Webseite des Anbieters
angegebenen
Leistungsbeschreibung.
§ 3 Zustandekommen
des Vertrages
(1)
Die Dienstleistungsangebote des Anbieters im Internet stellen
kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar, sondern
eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung (Angebot des Anbieters).
Der Kunde kann
sein Angebot telefonisch, schriftlich, per Fax, per Email oder über
das Online- Bestellsystem abgeben. Beim Kauf über
das Online-Bestellsystem ist zu beachten: Die zum Kauf
beabsichtigten Leistungen sind im „Warenkorb“ abgelegt. Über die entsprechende
Schaltfläche in der Navigationsleiste kann der Kunde den „Warenkorb“
aufrufen und dort jederzeit Änderungen vornehmen. Nach Aufrufen der
Seite „Kasse“
und der Eingabe
der persönlichen Daten sowie der Zahlungsbedingungen werden abschließend
nochmals alle Bestelldaten angezeigt. Vor Absenden
der Bestellung hat der Kunde die Möglichkeit, hier sämtliche Angaben
nochmals zu überprüfen, zu ändern (auch über die Funktion „zurück“ des
Internetbrowsers) bzw. den Kauf abzubrechen. Mit dem Absenden der Bestellung
über die entsprechende Schaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches
Angebot beim Anbieter
ab. Der Kunde erhält zunächst eine automatische Email über den Eingang
seiner Bestellung, die noch nicht zum Vertragsschluss führt.
(2)
Die Annahme des Angebots
(und damit der Vertragsschluss) erfolgt durch Bestätigung in Textform
(z.B. Email), in welcher dem Kunden die Bearbeitung bestätigt wird.
Sollten der Kunde binnen
7 Werktagen keine Auftragsbestätigung erhalten haben, ist er nicht mehr
an seine Bestellung gebunden. Gegebenenfalls bereits erbrachte Leistungen
werden in diesem Fall unverzüglich zurückerstattet.
§ 4 Domainverwaltung (1)
Bei der
Verschaffung und/oder Pflege von Domains wird der Anbieter zwischen
dem Kunden und den Vergabestellen lediglich als Vermittler tätig.
Eine Gewähr
für die Übertragung oder die Zuteilung von Domains kann nicht übernommen
werden.
Der Kunde
garantiert, dass die von ihm beantragte oder für ihn bereits registrierte
Domain keine Rechte Dritter verletzt. Er ist weiter verpflichtet, einen
etwaigen Verlust seiner Domain dem Anbieter unverzüglich anzuzeigen.
(2)
Der Anbieter
ist berechtigt, die Aktivierung einer Domain erst nach Zahlung der vereinbarten
Entgelte nach § 6 der AGB vorzunehmen.
(3)
Erteilt
der Kunde bei Vertragsbeendigung keine klare Weisung zur Übertragung
oder Löschung der Domain, kann der Anbieter die Domain nach Vertragsende
und Ablauf einer angemessenen Frist an die zuständige Vergabestelle
zurückgeben oder löschen lassen.
§ 5 Vertragslaufzeit/Kündigung (1)
Der zwischen
dem Anbieter und dem Kunden geschlossene Vertrag hat die vereinbarte
Laufzeit. Wird der Vertrag nicht 1 Monat vor Vertragsende von einer
der Parteien schriftlich gekündigt, verlängert er sich stillschweigend
jeweils um die vereinbarte Grundlaufzeit. (2)
Das Rechts
zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt.
Insbesondere
hat der Anbieter ein außerordentliches Kündigungsrecht, soweit
der Kunde mit fälligen Zahlungen nach Mahnung länger als 14 Tage in
Verzug ist sowie bei widerholten Verstößen gegen die Pflichten nach
§ 7 der AGB. Der Kunde ist bei einer außerordentlichen Kündigung durch
den Anbieter zum Schadenersatz verpflichtet. § 6 Preise/Zahlungsbedingungen
(1)
Die in den jeweiligen
Angeboten angeführten Preise stellen Endpreise dar. Sie beinhalten alle
Preisbestandteile einschließlich aller anfallenden Steuern.
Soweit nicht
anders vereinbart, sind die Gebühren im Voraus jeweils am ersten Kalendertag
der Vertragslaufzeit für die vereinbarte Zahlungsperiode und dann jeweils
am ersten Kalendertag der folgenden Zahlungsperiode fällig. Die für
die Bezahlung nutzbaren Zahlungsarten werden in Laufe des Bestellvorganges
aufgerufen. (2)
Mit der
Vertragsbestätigung bzw. mit Beginn jeder weiteren Vertragslaufzeit
erhält der Kunde vom Anbieter per Email eine Rechnung über die entstandenen
Gebühren in elektronischer Form. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von
7 Tagen zur Zahlung fällig. Verlangt der Kunde die postalische Zusendung
einer Rechnung, berechnet der Anbieter hierfür ein Entgelt von 0,75
€ je Rechnung. (3)
Die Leistungserbringung
(Freischaltung) erfolgt, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von
2 Tagen nach Zahlungseingang. (4)
Der Anbieter
ist berechtigt, bei Zahlungsverzug von mehr als 1 Woche die Dienstleistung
bis zum vollständigen Ausgleich aller offenen Zahlungen zu sperren. § 7
Pflichten des Kunden
(1)
Der Kunde hat Passwörter
und sonstige Zugangsdaten streng geheim zu halten.
(2)
Der Kunde ist verpflichtet,
seine Internetpräsenz so zu gestalten, dass eine übermäßige Belastung
der Server des Anbieters z.B. durch Skripte, die eine hohe Rechenleistung
erfordern oder überdurchschnittlich viel Arbeitsspeicher beanspruchen,
vermieden wird. Der Anbieter ist
berechtigt, Seiten, die den obigen Anforderungen nicht gerecht werden,
vom Zugriff durch den Kunden oder durch Dritte auszuschließen. Der Kunde
wird von einer solchen Maßnahme unverzüglich informiert.
(3)
Der Kunde verpflichtet
sich, bei der Nutzung der Server des Anbieters nicht gegen gesetzliche
Vorschriften und die guten Sitten zu verstoßen. Das betrifft insbesondere
die rechtlichen Regelungen zur Anbieterkennung, zum Fernabsatzrecht,
Namensrecht, Persönlichkeitsrecht, Urheberecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht,
Strafrecht, und Datenschutzrecht. Der Anbieter ist
nicht verpflichtet, die Internetpräsenzen des Kunden auf eventuelle
Rechtsverstöße zu prüfen. Nach dem Erkennen
von Rechtsverstößen oder von unzulässigen Inhalten ist der Anbieter
berechtigt, die Internetpräsenz zu sperren. Der Kunde wird von einer
solchen Maßnahme unverzüglich informiert.
(4)
Eine gewerbliche Nutzung
der Server bedarf, soweit in der Leistungsbeschreibung vorbehalten,
der Zustimmung des Anbieters, welche nur in Textform wirksam ist.
(5)
Der Kunde hat Sicherungskopien
von allen Daten, die er auf die Server des Anbieters überspielt, auf
gesonderten Datenträgern zu erstellen. Der Anbieter selbst ist für die
Erstellung von Datensicherungskopien nicht verantwortlich. Im Fall eines
Datenverlustes wird der Kunde die betreffenden Datenbestände nochmals
unentgeltlich auf den Server des Anbieters übertragen.
(6)
Der Kunde wird darauf
achten, dass das vereinbarte Datentransfervolumen (Traffic) nicht überschritten
wird. Sollte der Anbieter in einem Monat eine Überschreitung des Volumens
von mehr als 10 % feststellen,
kann dem Kunden eine Lizenzgebühr für das nächsthöhere Datentransfervolumen
angeboten werden. Im Falle der Ablehnung durch den Kunden kann der Anbieter
das Vertragsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen kündigen. § 8
Gewährleistung Es gelten die
gesetzlichen Vorschriften. § 9
Haftung
(1)
Die Haftung des Anbieters
für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ist ausgeschlossen, sofern
keine wesentliche Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die
ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht, deren Verletzung
die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung
der Kunde regelmäßig vertrauen) sowie Schäden aus der Verletzung des
Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder auf Grund zwingender gesetzlicher
Regelungen (insbesondere bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz)
betroffen sind. Das gilt auch für entsprechende Pflichtverletzungen
der Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Dabei ist die Haftung auf den
Schaden begrenzt, mit dem vertragstypisch gerechnet werden muss. Für
Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit gilt die Haftungsbeschränkung nicht.
Weitergehende gesetzlich geregelte Haftungsbeschränkungen für den Telekommunikationsbereich
gelten ausdrücklich als vereinbart.
(2)
Die Datenkommunikation
über das Internet kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht
fehlerfrei und/oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden. Der Anbieter
haftet insoweit weder für die ständige noch ununterbrochene Verfügbarkeit
der Dienstleistungen. In diesem Zusammenhang
gewährleistet der Anbieter eine Erreichbarkeit seiner Server von 99%
im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen der Server
aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich
des Anbieters liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.) nicht
zu erreichen ist. § 10
Erfüllungsort, Gerichtsstand
Es gilt
deutsches Recht unter Ausschluss UN-Kaufrechts. Dasselbe gilt,
wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder
der EU hat oder der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt im Zeitpunkt
der Klageerhebung nicht bekannt ist. Die Befugnis, auch das Gericht
an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen, bleibt hiervon
unberührt.
Der Anbieter behält
sich vor, diese AGB jederzeit und ohne Nennung von Gründen zu ändern.
Die geänderten Bedingungen werden dem Kunden per E-Mail spätestens zwei
Wochen vor ihrem Inkrafttreten zugesendet. Widerspricht der Empfänger
der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von zwei Wochen nach Empfang
der E-Mail, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird
in der E-Mail, die die geänderten Bedingungen enthält, auf die Bedeutung
dieser Zweiwochenfrist gesondert hinweisen. |




